Beruflicher Werdegang eines Alumnus
Hendrik Beck, 23.12.24
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Nach meinem Pflege-Studium (1998–2003) habe ich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger abgeschlossen. Damit begann mein Weg in der Pflege und im Gesundheitswesen, der mich durch verschiedene Tätigkeitsfelder und Positionen geführt hat. Meine berufliche Laufbahn startete ich 2005 als Stationsleitung in der Altenpflege. 2006 übernahm ich die Leitung einer Station in der Neurologie-Rehabilitation, bevor ich 2008 als stellvertretender Leiter einer Tagespflegeeinrichtung tätig wurde. 2009 wechselte ich in die Akutpflege und arbeitete als Krankenpfleger auf einer IMC-Pulmologie-Station. Mit dem Wunsch, mein Wissen zu erweitern, absolvierte ich 2012 eine Weiterbildung im Case-Management und schloss 2013 ein Masterstudium in Public Health ab. Diese Qualifikationen ermöglichten es mir, 2014 in die Pflegeberatung einzusteigen, wo ich eng mit Klienten und Institutionen zusammenarbeitete. 2017 verlagerte sich mein Fokus auf die Gesundheitsförderung, ein Bereich, in dem ich seither tätig bin.
Heute beschäftige ich mich vor allem mit Projekten, die das Leben älterer Menschen verbessern. Ich identifiziere regionale Themen, baue Kooperationen auf, organisiere Workshops und unterstütze die Entwicklung von Landesprogrammen. Besondere Meilensteine waren für mich die Präsentation meines Projekts „Gesund alt werden im Quartier“ beim Demographic Change Regions Network in Brüssel und die Konzeption eines Thüringer Förderprogramms zur gesundheitsfördernden Entwicklung strukturschwacher Stadtteile und Dorfregionen. Neben meiner beruflichen Tätigkeit engagiere ich mich als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie. Ich verbinde meine praktischen Erfahrungen mit meinem Fachwissen, um einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und -förderung zu leisten. Ich sehe meine Arbeit als eine Möglichkeit, das Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten und positive Veränderungen für Menschen zu bewirken.
